![]()
Ich denke, mit diesem Statement dürfte ich momentan nicht alleine dastehen.
Denn erst vor ein paar Stunden sind die amerikanischen Vorwahlen der Präsidentschaftswahl zu Ende gegangen, und viele hatten ein gutes Gefühl im Bauch, als Obama verkündete, er würde der Präsidentschaftskandidat der Demokraten sein.
Zwar kam von der Partei selbst kein Statement in diese Richtung, und Hilary Clinton meinte in New York nur, dass es ein harter und anstrengender Wahlkampf gewesen sei, und sie jetzt noch keine Entscheidung treffen wolle. Dennoch darf wohl aufgrund der Wahlergebnisse damit gerechnet werden, dass in den nächsten Tagen der charismatische Obama offiziell die Kandidatur der Demokraten für’s Präsidentenamt antreten wird.
Obama und Clinton haben die Demokraten und Amerika selbst so stark polarisiert, wie wohl nur wenige Kandidaten zuvor. Die eine gilt als erfahren und politikerprobter, während Obama mehr für Frische, Motivation, und letztendlich für sein Wahlkampfmotto „Change – Yes we can!“ steht.
Doch darin ist auch ein etwaiges Problem zu finden: Wie kann Obama seine Partei und auch das amerikanische Volk wieder zusammenführen und gleichzeitg auf seine Seite ziehen?
Manche meinen, dass er Hillary Clinton als Vize President ‘einstellen’ werde (sie hat schon Interesse geäußert), während wieder andere spekulieren, dass er Ted Kennedy ins Boot holen wird. – Momentan ist wohl ziemlich vieles möglich.
Ich hoffe, dass Obama den ‘großen’ Wahlkampf gut angehen wird, und mit seiner persönlichen Art und seiner Politik viele Anhänger gewinnen kann. Ihn an der Spitze der USA kann ich mir persönlich besser vorstellen, als einen Bush II (alias John McCain), der schon den nächsten Krieg mit dem Iran plant!
Zum Abschluss noch Obama’s Rede zu den gewonnen Vorwahlen. Viel Spaß!


